Plakat Passionspiele

Passionsspiele Lana 2016

Die ersten Passionsspiele in Lana fanden im Jahre 1992 statt. Trotz dieser im Vergleich sehr jungen Tradition, das Leiden und Sterben Jesu Christi auf die Bühne zu bringen, sind die Passionsspiele Lana mittlerweile zu einem Großereignis herangewachsen, das nicht mehr aus dem kulturellen Leben Südtirols wegzudenken ist. Organisiert von der Braunsbergbühne Lana wird das Großprojekt zudem getragen von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, von Volksschauspielern und 2016 auch von Chorsängern, denn zum ersten Mal werden Elemente des Oratoriums in die Produktion miteinfließen.

Der Text für diese Passionsspiele trägt den Titel “Miserere” und wurde von Peter Huber verfasst. Als Quelle dienten sowohl die vier Evangelien in drei verschiedenen Übersetzungen (Martin Luther, Zürcher Bibel, katholische Einheitsübersetzung) als auch der Babylonische Talmud, der Midrasch und die Thora. Der Autor hat sich zudem jahrelang mit der Symbolkraft des Kreuzes auseinandergesetzt. Das Kreuz, das an sich grausames Folterwerkzeug und Hinrichtungsgerät zugleich ist, wird zum heiligenden, heilsamen und verbindenden Symbol der Christenheit - In Judäa starben während der Herrschaft der Römer unzählige Menschen auf diese grausame Art und Weise. Der Kreuzestod Jesu von Nazareth wird letztlich ein Tod aus freien Stücken: Jesus weiß, was ihn erwartet. Sein Tod ist ein Opfertod, für immer in göttliches Licht getaucht. Die französische Philosophin Simone Weil meinte, der Mensch könne auf dieser Welt nie vollständig an der Gegenwart Gottes teilhaben, da ihn sein Körper daran hindere. Wohl aber könne der Mensch im größten Unglück beinahe zur Gänze teilhaben an der Verlassenheit, die Jesus am Ölberg empfand, an der Distanz zum Vater, die nur ein Liebender als schmerzhafte Trennung erleben kann. Solange es also Menschen gibt, die sich in ihrer größten Not die Fähigkeit des Liebens bewahren, bleibt das Kreuz der gemeinsame Nenner, der die Menschheit mit Gott verbindet.

Spielort Heilig-Kreuz-Kirche

Die Heilig-Kreuz-Kirche in Mitterlana, Mittelpunktkirche von Lana, ist ein Werk aus dem 20. Jahrhundert. Sie wurde in der Amtszeit des Dekan P. Alfred Delucca OT in den politisch und wirtschaftlich schwierigen Jahren 1938-1943 erbaut. Fertiggestellt und feierlich eingeweiht wurde der Bau schließlich im Jahre 1950. Das kugelförmige Dach des Turmes wird im Volksmund “Lananer Apfel” genannt. Die Kirche ist im Stil einer altchristlichen Basilika erbaut: Nach der offenen dreibogigen Vorhalle öffnen sich drei Kirchentüren und anschließend drei Schwungtüren. Die Zahl drei steht für die Dreifaltigkeit.

Passionskirche
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